
Herzlich Willkommen
Islamwochen Hamburg 2026
- Begegnung, Dialog und Zusammenhalt -
Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,
mit den Islamwochen Hamburg 2026 laden wir euch auch in diesem Jahr herzlich zu Begegnung, Austausch und gemeinsamen Gesprächen ein.
Wir glauben fest an die Kraft des Dialogs und der Begegnung. Sie sind das Fundament der demokratischen Gesellschaft, in der wir leben und die wir täglich miteinander gestalten.
Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft von Spannungen, Unsicherheiten und Abgrenzung geprägt sind, brauchen wir Orte, an denen Menschen miteinander statt übereinander sprechen. Orte, an denen wir einander kennenlernen, Fragen stellen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und Gemeinsamkeiten entdecken können.
Die Islamwochen Hamburg möchten solche Räume schaffen. Von Oktober bis Dezember erwartet Sie an verschiedenen Orten in Hamburg ein vielfältiges Programm rund um muslimisches Leben, gesellschaftliche Fragen, Religion, Kultur und Zusammenleben. Moscheen-Touren, Frauen- und Jugendveranstaltungen, Begegnungen mit jüdischem und christlichem Leben, Workshops, Gespräche, Seelsorge, Community-Treffen und vieles mehr laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Dabei geht es nicht nur darum, Informationen zu vermitteln. Es geht vor allem um persönliche Begegnungen, gegenseitiges Zuhören und darum, Vertrauen wachsen zu lassen. Denn eine vielfältige Stadtgesellschaft lebt davon, dass Menschen einander begegnen, sich verstehen lernen und Verantwortung füreinander übernehmen.
Unser Dank gilt allen Gemeinden, Initiativen, Einrichtungen und Kooperationspartner:innen, die die Islamwochen mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihrer Unterstützung möglich machen.
Begegnung schafft Nähe.
Dialog schafft Verständnis.
Verständigung schafft Zusammenhalt.
Seid dabei !
Samstag, 03.10.2026
Moscheen-Touren

Wer verstehen möchte, wie vielfältig Hamburg ist, findet in den Moscheegemeinden der Stadt einen guten Zugang. Sie unterscheiden sich in ihrer Prägung, ihrer Geschichte und ihrem Alltag und spiegeln so die kulturelle und religiöse Vielfalt der Stadt wider.
Unsere Moscheen-Tour führt Sie in drei Stadtteile und lässt Sie das islamische Gemeindeleben aus nächster Nähe erleben. Die Gastgeber empfangen Sie mit offenen Türen und großer Herzlichkeit. Sie berichten von der Geschichte ihrer Gemeinden, erklären deren Strukturen und stellen ihre vielfältigen Angebote und Aktivitäten vor.
Dabei bleibt bewusst Zeit für persönliche Begegnungen und Gespräche, die das gegenseitige Verständnis fördern. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Blickwinkel kennenzulernen und interkulturelle Erfahrungen zu machen, die noch lange nach diesem Tag nachwirken. Wir laden Sie herzlich dazu ein.
Team Moscheen-Tour
1. Moscheen-Tour in St. Georg - 10:00 - 12:00 Uhr
Route Start 10:00 Uhr:
Muhajirin-Moschee, Kirchenallee 25, 20099 Hamburg
Pakistanisch Moschee, Brennerstraße 12, 20099 Hamburg
Hamburg Centrum Moschee, Böckmannstrasse 40, 20099 Hamburg
2. Moscheen-Tour in St. Georg - 15:00 - 17:00 Uhr
Route Start 15:00 Uhr:
Vahdet-Moschee, Steindamm 47, 20099 Hamburg
Sabikun-Moschee, Steindamm 62, 20099 Hamburg
Guinea-Bissau-Moschee, Steindamm 62, 20099 Hamburg
Moscheen-Tour in Wilhelmsburg - 15:00 - 17:00 Uhr
Route Start 15:00 Uhr:
DITIB - Muradiye Moschee, Eckermannstraße 6-8, 21107 Hamburg
Ayasofya-Moschee, Rotenhäuser Str. 104 a, 21107 Hamburg
Saidi-Nursi-Moschee, Rotenhäuser Strasse 81, 21107 Hamburg
Moscheen-Tour in Harburg - 15:00 - 17:00 Uhr
Route Start 15:00 Uhr:
Eyup Sultan Moschee, Knoopstrasse 4, 21073 Hamburg
DITIB - Akif Ersoy Moschee, Maretstraße 15, 21073 Hamburg
El-Iman-Moschee, Krummholzberg 13, 21073 Hamburg
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Veranstalter:
Projekt QualiMoVe Qualitätsentwicklung in Moscheegemeinden und islamischen Organisationen
durch Vernetzung
Träger:
SCHURA - Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
Förderung:
Stadt Hamburg
Samstag, 10.10.2026
Meet&Muhabbet – Moschee der Zukunft?

Liebe Interessierte,
wie kann eine Moschee in den konkreten sozialen, kulturellen und räumlichen Gegebenheiten ihres Umfelds verwurzelt sein? Was bedeutet es, nicht nur gebaut, sondern auch gesellschaftlich verankert zu werden? Welche Formen der Offenheit, Teilhabe und Nachbarschaft braucht eine Moschee, damit sie als selbstverständlicher Teil des Gemeinwesens wahrgenommen wird?
Diese Fragen gewinnen insbesondere vor dem Hintergrund einer viel diskutierten Kritik von Professor Abdal Hakim Murad an Bedeutung. Er weist darauf hin, dass zahlreiche Moscheen in Europa Gefahr laufen, zu „Ethno-Tempeln“ zu werden, also Einrichtungen, die primär die kulturellen Prägungen einzelner Herkunftsgruppen widerspiegeln, anstatt als offene religiöse und gesellschaftliche Räume für die gesamte Stadtgesellschaft zu wirken. Wie können Moscheen diesem Anspruch gerecht werden und Orte schaffen, die religiöse Identität bewahren, zugleich aber Brücken in die Gesellschaft hinein bauen?
Daran möchten wir anknüpfen und gemeinsam der Frage nachgehen:
Wie sieht die Moschee der Zukunft aus?
Dabei wollen wir die Moschee ganzheitlich und aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven betrachten. Welche architektonischen, städtebaulichen und ingenieurtechnischen Anforderungen stellen sich? Wie können tragfähige Finanzierungs- und Wirtschaftskonzepte entwickelt werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind von der Rechtsform bis zum Bau- und Genehmigungsrecht zu berücksichtigen? Und wie können Moscheen zugleich Orte der Bildung, Pädagogik, Gesundheit, Prävention, Begegnung und des gesellschaftlichen Engagements sein?
Einen Impuls zum Thema gibt Joachim Reinig, Architekt, Stadtplaner und langjähriger Sanierungsarchitekt des Hamburger Michels. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Fragen der Sichtbarkeit, Verortung und gesellschaftlichen Bedeutung muslimischer Gemeinden und setzt sich für Moscheen als Orte der Teilhabe, Integration und des Gemeinwohls ein.
Nach dem kurzen Impuls steht vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Wir möchten Erfahrungen aus verschiedenen Fachrichtungen zusammenbringen, bestehende Denkmuster hinterfragen und gemeinsam Ideen für ein zukunftsfähiges, lebendiges und ganzheitliches Moscheekonzept entwickeln.
Eingeladen sind alle Interessierten aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Ob Architektur, Ingenieurwesen, Psychologie, Recht, Pädagogik, Sozialwissenschaften, Wirtschaft oder Gemeindearbeit, jede Perspektive bereichert die Diskussion.
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Veranstalter:
Netzwerk muslimischer Akademiker e.V.
Förderung:
Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V.
Samstag, 17.10.2026
4. Interkultureller Frauen-Brunch

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Veranstalter:
Die Koordinierungsstelle und Lotsenberatung der SCHURA e. V.
Träger:
SCHURA - Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
Förderung:
Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration
Frauen.Gestalten.Zukunft.
Neue Allianzen zur Stärkung vielfältiger Partizipation
von Frauen in Hamburg
Frauen gestalten unsere Stadt. Sie sind Impulsgeberinnen, Unternehmerinnen und Wissenschaftlerinnen.
Sie engagieren sich in Bildung, Gesundheit, Politik, Kultur sowie Zivilgesellschaft und bringen unverzichtbare Perspektiven in unsere Gesellschaft ein. Doch noch immer sind nicht alle Frauen in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe gleichermaßen sichtbar. Es ist an der Zeit, Barrieren abzubauen, diese Sichtbarkeit zu erhöhen und gemeinsam nachhaltige Veränderungen voranzubringen.
Gelebter Islam bedeutet für uns:
Demokratie gemeinsam gestalten.
Daher laden wir unter dem Dach des Projektes QualiMoVe* in Trägerschaft der Schura Hamburg Frauen dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Synergien zu schaffen und Räume für Vernetzung, Empowerment und Teilhabe zu öffnen. Werden Sie Teil dieser Bewegung und seien Sie herzlich willkommen dabei zu sein:
Frauen.Gestalten.Zukunft.
Konferenz für die Frauen der Stadtgesellschaft
Neue Allianzen für mehr vielfältige Partizipation von Frauen in Hamburg
- Wann: Samstag, 21.11.2026 | 09:30 – 17:30 Uhr
- Wo: Berufliche Schule Anckelmannstraße, Gebäude 13, Anckelmannstraße 10, 20537 Hamburg
- Für die Teilnahme bis zum 15.10.2026 registrieren: https://t1p.de/Frauenkonferenz
Was erwartet Sie?
1. Impulse & Visionen: Vorstellung der Initiative und unserer konkreten Ziele für Hamburg.
2. Perspektivwechsel: Spannende Beiträge und Diskussionen unter anderem mit:
- Özlem Nas, stellvertretende Vorsitzende der Schura Hamburg
- Aydan Özoğuz, Mitglied des deutschen Bundestages
- Sofie Donges, Direktorin NDR Landesfunkhaus Hamburg
3. Erlebnisbasiertes Netzwerken: Raum für tiefe Begegnungen, ehrlichen Dialog und das Knüpfen neuer Allianzen mit konkreten Verabredungen.
Gemeinsam möchten wir ein solidarisches Netzwerk stärken, das Frauen aus unterschiedlichen Lebenswelten und Bereichen – aus Wirtschaft, Religionsgemeinschaften, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung, Politik, Medien und Zivilgesellschaft – zusammenbringt und die Vielfalt unserer Stadt erlebbar macht.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Ihre Ideen und Ihre Perspektiven!
Herzliche Grüße,
Ihr Team der Schura Hamburg
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Wichtiger Hinweis zum Anmeldeverfahren
Uns liegt uns eine vielfältige und paritätische Zusammensetzung der Teilnehmenden besonders am Herzen. Da unsere Plätze begrenzt sind, haben wir uns für Folgendes Anmeldeverfahren entschieden:
- Schritt 1: Direkt nach Ihrer Registrierung erhalten Sie automatisch eine Bestätigung, dass Ihre Registrierung bei uns eingegangen ist.
- Schritt 2: Wir sichten alle Registrierungen sorgfältig, um eine ausgewogene Vertretung der Hamburger Stadtgesellschaft zu sichern.
- Schritt 3: In der ersten Novemberwoche erhalten Sie von uns eine finale Rückmeldung, ob Ihre Teilnahme verbindlich klappt.
Jetzt registrieren und Teil der Bewegung werden

Samstag, 21.11.2026
Frauenkonferenz
*Das Projekt QualiMoVe in Trägerschaft der SCHURA Hamburg verfolgt das Ziel, Moscheegemeinden als Akteure im Sozialraum stärker zu verankern und Brücken in die Stadtgesellschaft zu bauen. Es wird finanziert aus Mitteln der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und den Bezirksämtern Mitte und Harburg.
Die SCHURA Hamburg – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg – ist eine anerkannte islamische Religionsgemeinschaft, offizieller Staatsvertragpartner der Stadt Hamburg und vertritt über 63 islamische Mitgliedsgemeinden.
Samstag, 12.12.2026, 14:00-17:00 Uhr
Mit Andersdenkenden reden lernen – Einladung zum Praxisworkshop

Kunstwerk: Mareike Brombacher
„Was stimmt denn mit dir nicht?!“ - In unserer Gesellschaft scheinen die Meinungen manchmal so weit auseinander zu gehen, dass kein konstruktives Gespräch mehr möglich wird. Unterschiedliche Meinungen zu haben, wie z.B. zu Religion, Erziehung, Geschlechtergerechtigkeit, Impfungen, Klimaschutz und Politik, stellt für viele Menschen zunehmend ein Problem dar: Kontakte werden abgebrochen, es scheint so oft nur noch Schwarz und Weiß zu geben, es wird schwieriger, einen Menschen, der anderer Meinung ist, zu akzeptieren.
Wie aber kann ich mich im gesellschaftlichen Diskurs mit den Standpunkten Andersdenkender möglichst gut und konstruktiv auseinandersetzen?
Damit beschäftigt sich der Praxisworkshop „Mit Andersdenkenden reden lernen“, in dessen Zentrum das praktische Üben steht. Die Teilnehmenden lernen, wie sie souverän auf Äußerungen und Argumente reagieren, die sie nicht teilen. Sie erfahren, wie sie eine Haltung einnehmen können, die ihnen einen konstruktiven Austausch ermöglicht. Dabei geht es nicht darum, die andere Person mit möglichst schlagfertigen Sprüchen und den besten härtesten Gegenargumenten zu „schlagen“, sondern um wirkliches Verstehen-Wollen der anderen Person und ihrem von der eigenen Meinung abweichenden Standpunkt. Nach kurzer theoretischer Einführung geht es um das gemeinsame Einüben der jeweiligen Gesprächstechniken.
„Mit Andersdenkenden reden lernen – ein Praxisworkshop“ richtet sich sowohl an Personen, die noch nicht mit dem Thema zu tun hatten, als auch an solche, die bereits in der Vergangenheit Workshops zum Thema „Kommunikation“ besucht haben, und nun ihr Wissen und ihre Praxis vertiefen möchten.
Referentin Mareike Brombacher* ist in Hamburg geboren und lebt in Eckernförde. Nach dem Studium der Diplom-Pädagogik in Mainz war sie einige Jahre als Sprachtherapeutin tätig. Sie schloss ein Journalistik-Studium an (M.A.) und arbeitete 10 Jahre lang für verschiedene Rundfunkanstalten. Sie arbeitet als Bildungsreferentin für den Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. Außerdem leitet sie regelmäßig Workshops über Kommunikation und Inklusion, schreibt pädagogisches Material für Fachkräfte in der Kita sowie Kindergeschichten. Sie ist Interkulturelle Trainerin und das Thema Vorurteilsbewusstheit liegt ihr auf den unterschiedlichen Ebenen des menschlichen Miteinanders sehr am Herzen.
*Diplom-Pädagogin (Sprachheilpädagogik), Journalistin (M.A.), Autorin, Interkulturelle Trainerin, Workshopleiterin, Moderatorin, Musikerin (Mareike Morgenrot)
Datum: Samstag, 12.12.2026
Uhrzeit:14:00-17:00 Uhr
Ort: Wird mit eine Woche vor der Veranstaltung mitgeteilt
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Veranstalter:
Ökumenewerk der Nordkirche
Kooperation:
SCHURA - Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
Donnerstag, 10.12.2026
MitMenschlich unterwegs: Begegnungen vertiefen. Gemeinschaft stärken
Basiskurs zur Einführung in hilfreiche Gespräche

Zuhören und einander verstehen ist in unruhigen Zeiten ein Schatz, eine Kraftquelle von Glauben und Mitmenschlichkeit. Doch wie kann es gelingen, miteinander ins Gespräch zu kommen über Freude und Leid, Umbrüche und Aufbrüche, Gott und die Welt. Zusammen kommen wir weiter!
In inhaltlichen Inputs und praktischen Übungen stellen Imam Mustafa Cetinkaya und Pastorin Merle Schröer Methoden vor, die helfen, kommunikative Kompetenzen zu erweitern.
Datum: 10.12.2026
Uhrzeit: 18.00-20.30 Uhr
Ort:
Büro SCHURA Hamburg (Projekt QualiMoVe)
Steintorweg 8, 20099 Hamburg
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Veranstalter:
Ökumenewerk der Nordkirche
Kooperation:
SCHURA - Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
Montag, 14.12.2026
ANGEKOMMEN - aber nicht angenommen?
Ein Dialog über Chancen und Herausforderungen muslimischer Teilhabe

Datum: Montag, 14.12.2026
Uhrzeit: 17:30-20.30 Uhr
Ort:
Kulturhaus Süderelbe
Am Johannisland 2, 21147 Hamburg
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Veranstalter:
Initiative Harburger Muslime
Interreligiöser Dialog in Harburg
Kooperation:
SCHURA - Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
